Kranichzug in der Heide: Naturschauspiel vom Zugfenster aus
März in Niedersachsen – und der Himmel erwacht. Wer in diesen Wochen mit offenen Augen durch die Lüneburger Heide oder das Weserbergland fährt, erlebt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele Mitteleuropas: den Frühjahrszug der Kraniche. Zehntausende dieser majestätischen Vögel ziehen auf ihrer Heimreise aus dem Süden Frankreichs über Norddeutschland Richtung skandinavische und baltische Brutgebiete – und wir bringen euch mittendrin.
Wenn Tausende Kraniche die Heide überfliegen
Ende Februar und im März kehren die ersten Kranichtrupps aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Ihr Zugkorridor führt sie dabei direkt über das Weserbergland und die Lüneburger Heide – laut NABU entlang einer westlichen Route via Weserbergland und weiter nach Norddeutschland. In der Heide selbst sind bekannte Rastgebiete das Ostenholzer Moor, das Meißendorfer Teiche-Naturschutzgebiet und das Postmoor im Naturpark Südheide – allesamt ungestörte Rückzugsorte, in denen die Tiere Kraft für den letzten Abschnitt ihrer Reise sammeln.
Mit der RB 37 & RB 38 – direkt ins Herz der Heide
Unsere Heidebahn-Linien bringen euch näher ans Naturschauspiel, als ihr denkt:
Tipp: Schon aus dem Zugfenster zwischen Walsrode und Soltau lohnt sich ein Blick in den Himmel – die Kraniche ziehen oft in markanten V-Formationen, und ihr charakteristisches Trompeten ist unverwechselbar.
Mit der RB 77 & RB 79 – Kraniche über dem Weserbergland
Auch im Weserbergland sind die Kraniche unterwegs. Ihr Zugkorridor führt nachweislich über das Weserbergland Richtung Norden:
Einfach einsteigen – und staunen
Kein Auto, kein Stau, kein Parkplatz suchen. Einfach einsteigen, Fensterplatz sichern und die Natur auf sich wirken lassen. Wer aussteigen und beobachten möchte, findet an fast allen Haltepunkten gut beschilderte Wanderwege in die umliegenden Naturschutzgebiete.